Mietspiegel München 2025

Mietspiegel Rechner München 2025

Berechnen Sie die ortsübliche Vergleichsmiete nach dem Mietspiegel für München 2025 auf Basis von Wohnfläche, Baujahr, Betriebskosten, Lage, Ausstattung und begründeten Abweichungen.

Warum der Mietspiegel Rechner München 2025 sorgfältige Eingaben braucht

Der Mietspiegel Rechner München 2025 bildet die Tabellenlogik des qualifizierten Münchner Mietspiegels nach. Die Berechnung erfolgt schrittweise: nicht umgelegte Betriebskosten, Grundpreis nach Wohnfläche und Baujahr, Zu- und Abschläge, Schwankungsbreiten und gegebenenfalls begründete Abweichungen.

Viele Merkmale sind an Schwellenwerte gebunden, etwa Baujahr, Modernisierungsjahr, Wohnfläche oder zentrale Wohnlage. Der Rechner bildet die Tabellenlogik ab, ersetzt aber keine juristische Prüfung eines Mieterhöhungsverlangens oder eine sachverständige Einordnung bei Grenzfällen.

Mietspiegel-Rechner · München 2025

Hinweis: Der Mietspiegel gilt für frei finanzierte Mietwohnungen im Stadtgebiet München mit 20 bis 160 m² Wohnfläche. Er ist unter anderem nicht unmittelbar anwendbar für möblierten Wohnraum, Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Penthousewohnungen, Wohnungen im Untergeschoss, private Untermiete sowie Wohnungen ohne Küche, Badezimmer, Toilette, vermieterseitige Heizung oder Warmwasserversorgung.
Bei Zwischenwerten der Wohnfläche wird laut Broschüre die nächsthöhere Wohnflächenkategorie verwendet. Beispiel: 80,3 m² wird als Kategorie 81-82 m² berechnet. Nach Kernsanierung oder neu geschaffenem Wohnraum kann das Jahr des Abschlusses der Baumaßnahme maßgeblich sein.
Bei vereinbarter Nettomiete bleiben diese Felder leer. Nur bei Teilinklusivmieten wählen Sie Betriebskostenarten aus, die nicht zusätzlich als Vorauszahlung, Pauschale oder direkt an Versorger gezahlt werden.

Wohnlage noch nicht bekannt?

Öffnen Sie die offizielle Wohnlagenkarte in der Mietspiegel-Broschüre und wählen Sie anschließend oben die passende Kategorie. Prüfen Sie dabei auch Lageabstufungen an Straßen sowie die tatsächliche Lage im Vorder- oder Rückgebäude.

Durchschnittliche Lage
Gute Lage
Beste Lage
Zentrale durchschnittliche Lage
Zentrale gute Lage
Zentrale beste Lage
Die Werte in Tabelle 5 sind Orientierungshilfen innerhalb der Spannen. Der Rechner begrenzt die Miete mit begründeten Abweichungen automatisch auf die untere und obere Spanne aus Tabelle 4.

Berechnungsbestandteile

Wohnflächenkategorie 75-76 m² Baujahrsklasse 1967-1977 Grundpreis 11,35 €/m² Betriebskosten / Zuschläge / Abschläge 0,00 / 0,00 / 0,00 €/m²

Ortsübliche Miete

Durchschnittliche ortsübliche Miete 11,35 €/m² Anwendungsbereich plausibel Spanne nach Tabelle 4 8,54 bis 14,12 €/m² Mit begründeten Abweichungen 11,35 €/m² Monatsmiete ca. 851 € / Monat
Vergleich mit aktueller MieteWert
Aktuelle Nettokaltmiete1.200 €
Differenz zur durchschnittlichen ortsüblichen Miete+349 €
Rechnerischer Wert der oberen Spanne1.059 €
Einordnung innerhalb der Spanne: Der berechnete Tabellenwert ist der Ausgangspunkt. Die obere Spanne ist nicht automatisch der zulässige Zielwert; sie braucht konkrete wohnwertsteigernde Besonderheiten, die durch die Tabellen noch nicht ausreichend erfasst sind. Die untere Spanne kommt entsprechend in Betracht, wenn wohnwertmindernde Besonderheiten vorliegen. Typische Prüfpunkte sind Qualität und Zustand von Ausstattung, Grundriss, Belichtung, Lärm, Mikrolage, energetischer Standard, Modernisierungsqualität und Schwellenwertfälle. Merkmale dürfen dabei nicht doppelt angesetzt werden: Was bereits als Zuschlag, Abschlag oder Tabelle-5-Abweichung berücksichtigt wurde, sollte nicht nochmals zur Spannenbegründung verwendet werden.

Der Mietspiegel liefert den Rechenrahmen, nicht automatisch die rechtliche Antwort. Für Mieterhöhungen sind zusätzlich Fristen, Kappungsgrenze, Form, Begründung und der konkrete Mietvertrag zu prüfen. Bei Neuvermietung können Mietpreisbremse, Ausnahmen und Vormiete relevant werden.

Mietberechnung prüfen lassen →

Modernisierung als nächster Schritt? Prüfen Sie separat, welche Maßnahmen den Mietspiegelwert erhöhen, wie § 559 BGB wirkt und wann sich Investitionen rechnerisch amortisieren.

Modernisierungshebel berechnen →
Hinweis: Dieser Rechner bildet die Tabellenlogik der Broschüre „Mietspiegel für München 2025, Stand 01/2024“ nach. Er dient der ersten Orientierung. Wohnlagen müssen anhand der offiziellen Wohnlagenkarte geprüft werden. Schwellenwerte, Modernisierungsqualität, Sonderfälle und rechtliche Zulässigkeit einer Mieterhöhung oder Neuvermietungsmiete können eine Einzelfallprüfung erfordern. von Westphalen Real Estate Solutions übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die ausschließlich auf Basis dieses Tools getroffen werden.

Was das Ergebnis des Mietspiegel Rechners bedeutet

Der Mietspiegel Rechner München 2025 zeigt eine rechnerische Orientierung zur ortsüblichen Vergleichsmiete. Entscheidend ist nicht nur der ausgegebene Betrag, sondern auch die Herleitung: Wohnfläche, Baujahr, Wohnlage, Ausstattung, Betriebskosten und begründete Abweichungen beeinflussen das Ergebnis jeweils auf unterschiedliche Weise.

Das Ergebnis kann Eigentümern, Vermietern und Mietern helfen, eine bestehende Miete, eine mögliche Mieterhöhung oder eine Neuvermietung sachlich einzuordnen. Es ersetzt jedoch keine Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen, insbesondere nicht bei Mieterhöhungsverlangen, Kappungsgrenze, Mietpreisbremse, Sonderfällen oder unklaren Wohnwertmerkmalen.

Bei Grenzfällen ist eine fachliche Einordnung sinnvoll. Das gilt besonders, wenn Modernisierungen, besondere Ausstattungsmerkmale, unklare Wohnlage, Teilinklusivmieten oder begründete Abweichungen innerhalb der Spanne eine Rolle spielen.

Häufige Fragen zum Mietspiegel Rechner München 2025

Welche Daten muss ich für den Mietspiegel erfassen?

Erforderlich sind mindestens Wohnfläche, Baujahr beziehungsweise maßgebliches Jahr, Wohnlage, Gebäudetyp, Haustyp, Heizungs-, Sanitär-, Küchen-, Boden- und weitere Ausstattungsmerkmale. Bei Teilinklusivmieten kommen nicht umgelegte Betriebskosten hinzu. Für Spannen sind zentrale oder nicht zentrale Wohnlage und gegebenenfalls begründete Abweichungen relevant.

Wie wird der Grundpreis berechnet?

Der Grundpreis wird aus Tabelle 2 anhand der Wohnflächenkategorie und Baujahrsklasse abgelesen. Bei Zwischenwerten der Wohnfläche wird die nächsthöhere Kategorie verwendet, beispielsweise 80,3 m² als 81-82 m².

Warum werden Zuschläge und Abschläge getrennt angezeigt?

Die Broschüre trennt die Summe der Zuschläge und die Summe der Abschläge. Die durchschnittliche ortsübliche Miete ergibt sich aus Betriebskosten plus Grundpreis plus Zuschläge minus Abschläge.

Was bedeuten die Spannen nach unten und oben?

Der Tabellenwert ist die durchschnittliche ortsübliche Miete. Die Spannen berücksichtigen Marktstreuung und weitere Faktoren. Für nicht zentrale Wohnlagen beträgt die Spanne -2,81/+2,77 €/m², für zentrale Wohnlagen -3,71/+3,80 €/m². Eine Einordnung oberhalb oder unterhalb des Mittelwerts sollte konkret begründet werden, etwa mit Qualität, Zustand, Grundriss, Belichtung, Lärm, Mikrolage, energetischem Standard oder besonderen Schwellenwertfällen. Bereits berücksichtigte Tabellenmerkmale sollten nicht doppelt als Spannenargument verwendet werden.

Ersetzt der Rechner eine Mietrechtsprüfung?

Nein. Der Rechner stellt die tabellarische Mietspiegelberechnung dar. Für ein Mieterhöhungsverlangen oder eine Neuvermietung müssen zusätzlich rechtliche Voraussetzungen, Vertragslage und mögliche Sonderregelungen geprüft werden.